Duale Ausbildungen: Instrumente

Einzelhandelskaufmann*frau im Musikfachhandel

Einzelhandelskaufleute im Musikfachhandel verkaufen Musikinstrumente, Zubehöre und Musikalien. Sie kennen das Gesamtsortiment bis ins Detail und können Kunden dementsprechend bei allen Fragen und Wünschen gezielt beraten und informieren. Die duale Ausbildung findet in Berufsschulen und in ausbildenden Unternehmen statt. Ausbildungsbetriebe können Musikfachgeschäfte, Musik-Versandhandel, Verlage oder Großhandel sein.

In der Ausbildung erhalten die angehenden Einzelhandelskaufleute einen Einblick in die Grundlagen der kaufmännischen Arbeit. Dazu gehören Service und Beratung, Marketing und Vertrieb, Warenwirtschaft und kaufmännische Steuerung. Diese Kompetenzen werden ergänzt durch Basiswissen über Musikinstrumente, Musikalien und Tonträger, die im Betrieb gewonnen werden.

Die schulische Ausbildung findet gemeinsam mit den Kaufleuten im Einzelhandel statt.

Aktuelle Stellenausschreibungen für Ausbildungsberufe und ausbildende Betriebe sind u.a. hier einzusehen: ihk-lehrstellenboerse.de

Musik als Beruf
Videoportrait

Sascha Grabner, Abteilungsleiter bei PPC Music Hannover, einem Ausbildungsbetrieb für Einzelhandelskaufmänner*frauen, erzählt von seiner Berufswahl und dem Berufsbild

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Instrumentenbauer*in

Instrumentenbauer*innen verbinden handwerkliche Fähigkeiten, Fingerspitzengefühl, Beratungs- und Verkaufsgeschick mit guten Ohren und Musikalität. Für eine Ausbildung kann zwischen Klavier- und Cembalobau, Orgelbau, Geigenbau, Blech- und Holzblasinstrumentenbau, Handzuginstrumentenbau und Zupfinstrumentenbau gewählt werden. Die Ausbildung findet in der Regel dual in Betrieb und Berufsschule statt.

Die Instrumentenbauer*innen erlernen spezifisches Fachwissen über die Materialien und Eigenschaften der jeweiligen Instrumente. Sie erlernen den Neubau, die Reparatur und das Stimmen der Instrumente. Dazu müssen sie den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen und Techniken beherrschen.

In Niedersachsen gibt es verschiedene Betriebe zur Ausbildung von Instrumentenbauer*innen, u.a. Grotrian-Steinweg (Braunschweig), Pianofortefabrik Wilhelm Schimmel (Braunschweig) oder Merz Klaviere (Göttingen).

Aktuelle Stellenausschreibungen für Ausbildungsberufe und ausbildende Betriebe sind u.a. hier einzusehen: ihk-lehrstellenboerse.de

Der schulische Teil der Ausbildung findet je nach Instrumentenfamilie an einer von drei Berufsschulen für Musikinstrumentenbau in ganz Deutschland statt: Oskar-Walcker-Schule Ludwigsburg, Staatliche Berufsfachschule für Musikinstrumentenbau Mittenwald und Berufs- und Berufsfachschule Vogtländischer Musikinstrumentenbau in Klingenthal. An der Westsächsischen Hochschule Zwickau ist darüber hinaus auch ein Studium des Musikinstrumentenbaus möglich.

Ein Online-Angebot der Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH gefördert durch:

Die Landesmusikakademie und Musikland Niedersachsen gGmbH ist eine Gesellschaft des Landesmusikrats Niedersachsen e.V. in Kooperation mit dem Land Niedersachsen, der Stiftung Niedersachsen und der Niedersächsischen Sparkassenstiftung.